Die Agentur für Erneuerbare Energien hat eine
Metaanlyse von 20 wissenschaftlichen Studien gemacht. Dabei zeigt sich,
dass die Stromgestehungskosten von Photovoltaik und Windkraft bereits heute sehr
konkurrenzfähig sind - künftig noch mehr.
„An guten Standorten können die Stromgestehungskosten neuer Windenergie- und Photovoltaik-Anlagen sogar niedriger ausfallen als die neuer fossiler Kraftwerke“, resümiert Philipp Vohrer, Geschäftsführer von AEE.
Die Kosten der Photovoltaik lagen nach der Analyse im vergangenen Jahr 2013 bei 7,9 bis 16,6 Cent pro Kilowattstunde und damit an guten Standorten gleichauf mit Erdgas, wo die Kosten zwischen 7,6 bis 10,0 Cent je Kilowattstunde. Photovoltaik-Anlagen, die im kommenden Jahr ans Netz gehen, könnten den analysierten Studien zufolge mit 7,8 bis 14,7 Cent je Kilowattstunde an guten Standorten bereits zu den gleichen Kosten produzieren wie neue Steinkohlekraftwerke (8,0 bis 10,3 Cent je Kilowattstunde).
Die Stromgestehungskosten der Windenergie an Land hätten im Jahr 2013 bereits zwischen 4,5 und 10,9 Cent je Kilowattstunde. Damit produzieren neue Windenergieanlagen an sehr windreichen Standorten schon zum gleichen Preis wie neue Braunkohlekraftwerke (3,9 bis 5,4 Cent je Kilowattstunde). Im Jahr 2020 könnten Windenergieanlagen an besonders geeigneten Standorten Strom erzeugen, der nur noch 4,2 Cent je Kilowattstunde koste, heißt es bei der AEE.
